Alpenraum   

 



Rifugio Schiazzera - satteln unterm Balkon und warten auf die Sonne






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Tag 19/21 - von der rif. Schiazzera nach Fusino zur Locanda val Grosine. Morgens hat es dann tatsächlich heftig geregnet, leicht gewittert, gerade als wir satteln wollten. Ich wollte trotzdem in die Berge, meine Wetter-App und die letzten Tage haben gesagt, dass das Gewitter aufhört und bisher waren diese Gewitter immer relativ harmlos gewesen - Blitze nur von Wolke zu Wolke und relativ große Entfernung zu diesen. Pat hatte aber zu viel Schiss (vor dem Gewitter) und so sind wir wieder runter - ich war damit nicht glücklich denn die Strecke der nächsten 2 Tage wäre eine der schönsten gewesen und den langen Weg von gestern wieder zurück ins Tal zu laufen ist mehr als blöd und die lange Strecke im Tal entlang über langweilige Fahrrad- und/oder Teerwege - na ja. Aber natürlich kann man vorher nie wissen wie das Wetter so weit oben dann tatsächlich wird und Gewitter unterhalb der Gipfel ist nicht witzig.

Also sind wir wieder 1500 Höhenmeter auf 15 Kilometer runter gelaufen. Das schlimmste Stück war der sehr steile Weg über die Steinplatten unterhalb der Hütte, es war alles nass und schlüpfrig aber auch das hat super geklappt.

Eine Stunde später kam die Sonne raus und das Gewitter war weg. Nach etwa 4 Stunden waren wir dann wieder im Tal. Dann fast ausschließlich Teerwege im Tal der Adda entlang bis Grosio, dann heftig hoch, wir haben aus Zeitgründen die endlosen Serpentinen auf der Straße ein bisschen abgekürzt und sind einen gepflasterten Fahrweg extrem steil hoch geritten, gelaufen. Casanova war fit und ist mit mir auf dem Rücken hochgelaufen bzw. gekraxelt. Pach hat sich hinten angehängt mit Pat an seinem Schweif - so ging es ganz gut. Da wir jetzt keine Unterkunft für abends hatten, hat Pat Alessandro, den Pächter von der Hütte La Baita, über den Tag hinweg mehrmals angerufen denn der sprach gut deutsch und hat uns ein Hotel auf der Strecke (das einzige!) organisiert wo die Pferde auch mit ausreichend Gras für die Nacht stehen konnten, Posteria Baitel steht an der Hauswand. Der Koch hat den Jungs dann 1 Kilo Polenta gekocht, das waren etwa 7-8 Liter. Ich wusste gar nicht, dass das so aufgeht wenn man es kocht.

28,6km - 8h 18' - 974m - 1889m



irgendwie warten alle auf das Kommende


wir gehen dann den Weg von gestern wieder runter


im Regen und bei Blitz und Donner


eine Stunde später scheint die Sonne wieder








bald sind wir wieder unten im Tal


irgend jemand hat hier sein Fahrrad verloren

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Teer Teer Teer...


das ist Grosio, hier müssen wir wieder in die Berge


und das ist ein, teilweise steiler, langer Weg - Teerstraße natürlich


1 kilo Polenta für die Pferde


die warten schon


und sind gespannt was da kommt


Anfangs klappt es gut, aber die Masse wird immer zäher und fest und den
Bodensatz bekommen sie nicht raus aus dem Eimer


wir essen derweil lecker zu abend und morgen früh leere ich den Pferden die
Eimer vor die Füße dann haben sie auch noch am Morgen was von der leckeren Polenta

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